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EU-Finanzminister einig über schärfere Regeln für Hedgefonds

Die EU-Finanzminister haben sich gegen den Widerstand Großbritanniens auf schärfere Regeln für Hedgefonds geeinigt und ihre Position für die Verhandlungen mit dem EU-Parlament festgelegt. «Wir haben eine Einigung erreicht über die allgemeine Ausrichtung», sagte die spanische Finanzministerin und amtierende EU-Ratspräsidentin Elena Salgado nach Informationen des Online-Portals der Financial Times Deutschland (FTD) am 18.05.2010 in Brüssel. Die geplante EU-Richtlinie soll für mehr Transparenz in der Branche sorgen.

EU-Parlament stimmt Hedgefonds-Regulierung zu

Zuvor hatte der federführende Wirtschaftsausschuss des Europaparlaments einem Entwurf zur Regulierung von Hedgefonds zugestimmt, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrem Internetangebot «Faz.Net» am 18.05.2010 schreibt. Allerdings weiche dieser von der Linie der Mitgliedstaaten ab. So wollten die Parlamentarier Hedge-Fonds aus Drittstaaten wie den Vereinigten Staaten oder den Kaimaninseln den Handel in Europa erlauben, sofern sie sich an die neuen EU-Regeln halten. Nach dem Kompromiss der Mitgliedstaaten soll hingegen eine Einzelregistrierung in jedem EU-Land erfolgen, so FAZ.Net.

Weiterführende Links

Aus der Datenbank beck-online

Zetzsche, Die Europäische Regulierung von Hedgefonds und Private Equity – ein Zwischenstand, NZG 2009, 692

Wilhelmi, Möglichkeiten und Grenzen der wirtschaftsrechtlichen Regelung von Hedgefonds, WM 2008, 861

Bolder, Hedge Funds und Private Equity – aux armes, citoyens?, EuZW 2008, 321

Aus dem Nachrichtenarchiv

EU-Parlament fordert klare Regeln für Hedge Fonds und Private Equity, Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 29.09.2008, becklink 267323

beck-aktuell-Redaktion, Verlag C.H. Beck, 18. Mai 2010.